• Militärmusik Steiermark

Corona - Krise: Steirische Militärmusik im Grenzeinsatz

Aktualisiert: 31. Juli 2020

Mit Beginn der COVID-19 - Krise am 13. März 2020 wird der Probenbetrieb bei der Militärmusik Steiermark aufgrund der akuten Ansteckungsgefahr laut Weisung des BMLV noch am selben Tag bis auf Registerproben unter Wahrung des geforderten Abstandes sowie Einzelüben eingestellt.

Im Rahmen der Pandemiemaßnahmen werden die Militärmusiker der alarmierten Truppe angeschlossen und dienen als Verstärkung bei der Grenzsicherung, indem sie die Polizei bei Maßnahmen wie Grenzkontrolle und „Fiebermessen“ unterstützen.

Alle in diesem Zeitraum vorgesehenen öffentlichen Veranstaltungen, Festakte und Konzerte werden abgesagt. Bis Ende 2020 wird es keine größeren Veranstaltungen in Form von Großangelobungen, Festakten und Konzerten unter gewohnter Publikumsbeteiligung geben.

Die Militärmusik Steiermark hat in bewährter Weise aufgezeigt, dass sie nicht nur als professioneller Klangkörper mit ihren musikalischen Darbietungen zum positiven Verhältnis zwischen Heer und Zivilbevölkerung einen bedeutenden Beitrag leistet und ein essentieller Bestandteil der Kulturszene ist, sondern auch im militärischen Einsatz zum Schutz der Bevölkerung einen gewichtigen Beitrag beisteuert.

Nach der Ablösung durch Einheiten der Miliz kann aufgrund der derzeitigen positiven COVID-19-Entwicklung und der Beendigung des Lock-Downs sowie basierend auf der mit 29. Mai 2020 in Kraft tretenden Novellierung der „COVID-19-Lockerungsverordnung“ des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wieder an musikalische Aktivitäten gedacht werden.

Ab 02. Juni 2020 wird die Militärmusik Steiermark die Probenarbeit in Kleingruppen aufnehmen und es sollen ab Mitte Juni Ensembles wie ein Blechbläser- und ein Klarinettenquartett, ein Flügelhorntrio, ein Brassquintett, ein Volksmusiktrio bzw. eine Weisenbläsergruppe verfügbar sein.




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